Sonographie – Ultraschall des Bewegungsapparates
Mit der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) können wir Muskeln, Sehnen, Bänder, Schleimbeutel und Gelenkergüsse in Echtzeit und ohne Strahlenbelastung darstellen. Das ist besonders hilfreich bei Sehnenentzündungen, Muskelverletzungen, Schleimbeutelentzündungen oder zur Verlaufskontrolle nach Verletzungen und Operationen.
Strahlenfreier Blick auf Muskeln, Sehnen und Gelenke
Ultraschallgesteuerte Injektionen für mehr Präzision
Bei bestimmten Beschwerden – etwa an Hüfte, Schulter oder Sehnenansätzen – führen wir Injektionen gezielt unter Ultraschallkontrolle durch. So können wir das Medikament (z. B. Kortison, Hyaluronsäure, ACP) genau dort platzieren, wo es wirken soll, und das Risiko von Fehlplatzierungen deutlich reduzieren.
Typische Fragen zur Sonographie
- Was sieht man mit Ultraschall besser als mit Röntgen?
- Ultraschall zeigt vor allem Weichteile wie Sehnen, Muskeln, Schleimbeutel und Flüssigkeiten, die im Röntgenbild kaum erkennbar sind. Knochenstrukturen beurteilen wir dagegen besser mit Röntgen.
- Wie läuft eine ultraschallgesteuerte Injektion ab und ist sie schmerzhaft?
- Nach Desinfektion der Haut führen wir die Nadel unter Ultraschallsicht an die behandlungsbedürftige Struktur heran und injizieren das Medikament. Meist wird nur der kurze Einstich als unangenehm empfunden, der Eingriff dauert nur wenige Minuten.
- Welche Nebenwirkungen können bei Gelenkinjektionen auftreten?
- Möglich sind vorübergehende Schmerzen an der Einstichstelle, kleine Blutergüsse oder – sehr selten – Infektionen oder allergische Reaktionen. Wir arbeiten unter strengsten Hygienestandards und klären Sie vorab über Nutzen und Risiken auf.
